Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Leitsätze

3. Beschreibung der Schule I

3. Beschreibung der Schule II

3. Beschreibung der Schule III

4. Fächerkanon I

4. Fächerkanon II

4. Fächerkanon III

5. Übergänge und Schuleingang

6. Zeugnisse

7. Förderkonzept

8.Klassenfahrt Andere Lernorte

9. AGs Teil 1

9. AGs Teil 2

9.Projekttage Schulausflug

10.Verlässliche Grundschule

11. Elternmitwirkung

12. Schulgeld

13. Entwicklungsziel

4.7 Kunst

Im Kunstunterricht werden die Kinder zur bewussten Wahrnehmung und Beobachtung angeleitet. Dadurch können sie ihre künstlerischen Ausdrucksfähigkeiten praktisch weiterentwickeln. Begleitend dazu lernen sie in der Begegnung mit bedeutenden Werken aus der Kunstgeschichte und der Gegenwart das „Lesen – können“ von Bildern und Raumwerken.

Im Laufe der Grundschulzeit eignen sich die Schülerinnen und Schüler verschiedene Grundtechniken und Kenntnisse in den Bereichen Zeichnen, Schrift und Druckgrafik, Malerei, Plastik, Skulptur und Rauminstallation, Bauen und Konstruieren, Medien und Spiel an. Die Inhalte und Themenbereiche orientieren sich an den Erlebnis- und Interessensbereichen der Schülerinnen und Schüler und am Jahreslauf. Es gibt auch Freiräume für individuelles bildnerisches Gestalten.

Bei der Leistungsbewertung werden alle relevanten Gestaltungskriterien, die im Vorfeld der kreativen Arbeitsphase hervorgehoben, erläutert und besprochen wurden, berücksichtigt.

4.8 Musik

Der Musikunterricht soll in erster Linie die Freude an Musik wecken und nachhaltig erhalten und fördern.
Die Schülerinnen und Schüler werden zwei Stunden pro Woche im Fach Musik unterrichtet; es wird auch fächerübergreifend musiziert. Es gibt an der St. – Pius – Schule keinen eigenen Musikraum, daher muss der Unterricht im Klassenzimmer stattfinden. Die vorhandenen Instrumente sind in einem eigenem Raum untergebracht.
Das Fach Musik bietet in besonderem Maße die Gelegenheit, Kinder ganzheitlich anzusprechen und grundlegende Schlüsselkompetenzen, wie z.B. Teamfähigkeit und Konzentration, anzubahnen und zu fördern. Darüber hinaus sind musikpraktische Übungen Grundlagen des Unterrichts. Dazu gehören:
• Die Erarbeitung eines Liedrepertoires von neuen und alten Liedern,
• Rhythmusübungen,
• der sachgemäße Umgang mit Instrumenten,
• Instrumentenkunde,
• das Spielen einfacher Orff – Instrumente,
• das Erlernen von einfachen Notationsformen und der Noten,
• das Kennenlernen von Komponisten und ihrer Werke,
• das Umsetzen von Musik (in Bewegung, bildnerisch oder theatral).
Detailliert können die Fähigkeiten und Fertigkeiten, die sich die Kinder aneignen sollen, im Bremer Rahmenplan Ästhetik – Primarstufe von 2001, an dem wir uns orientieren, nachgelesen werden.
Zu einigen der genannten Bereiche werden außerschulische Lernorte aufgesucht.

Für die Leistungsbeurteilung im Fach Musik spielen die aktive Beteiligung und das motivierte Mitsingen eine wichtige Rolle. Bei Schülerinnen und Schüler der höheren Klassen kann auch angeeignetes Wissen abgefragt werden.


4.9 Textiles Gestalten und Werken

Anders als in Bremen üblich sind an unserer Schule der Textil- und der Werkunterricht nicht im Fach Sachkunde integriert. Die Schülerinnen und Schüler werden im 3. und 4. Schuljahr in Kleingruppen je zwei Stunden in diesen Fächern unterrichtet. Der Werkunterricht findet in einem Werkraum statt, der Textilunterricht im Klassenzimmer.
Der Unterricht ist stark handlungsorientiert und bietet so allen Kindern die Chance auf neue Lernerfahrungen. Das gilt besonders für jene Schülerinnen und Schüler, die in den anderen Fächern oft wenige Erfolgserlebnisse haben.
Die Hauptanliegen dieser beiden Fächer sind die Förderung der Kreativität und das Kennenlernen von alltäglichen Grunderfahrungen (Verknoten eines Fadens, Einschlagen eines Nagels ...). Im Unterricht gibt es daher Raum sowohl für fein- als auch für grobmotorische Arbeiten. Weitere Aspekte der beiden Fächer sind der sachgerechte Umgang mit unterschiedlichen Materialien und Werkzeugen und das Kennenlernen und Anwenden der erforderlichen Fachbegriffe.

Die Leistungsbeurteilung erfolgt anhand von Kriterien, die mit den Schülerinnen und Schüler vor Arbeitsbeginn besprochen werden.