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Im Fach Deutsch richten wir uns nach dem Rahmenplan Deutsch, der vom Senator für Bildung und Wissenschaft des Landes Bremens zum Schuljahr 2004/2005 in Kraft gesetzt wurde. Dort heißt es auf S. 9:
Die Schülerinnen und Schüler lernen im Deutschunterricht
• „... zu lesen und zu schreiben sowie Lesen und Schreiben zu nutzen,
• sich situationsangemessen und adressengerecht zu verständigen,
• die kreativen Möglichkeiten von Sprache zu gebrauchen,
• Sprache und Sprachgebrauch zu reflektieren,
• Sprache in ihrer kulturelleninterkulturellen und ästhetischen Funktion zu verstehen.“
Diese Ziele werden nicht isoliert betrachtet. Der Deutschunterricht folgt einer integrativen Konzeption und verbindet die folgenden vier Aufgabenbereiche:
• Sprechen und Zuhören,
• Lesen – mit Texten und Medien umgehen,
• Schreiben – Texte verfassen/Rechtschreiben,
• Sprache und Sprachgebrauch untersuchen.
Leistungsermittlung und – bewertung
Die Lehreinnen überprüfen und dokumentieren für die Leistungsermittlung und
-bewertung die Lernprozesse in allen Aufgabenbereichen.
In den Zeugnissen wird der Lernstand des Kindes entsprechend der vier Aufgabenbereiche beschrieben. Seit dem Schuljahr 2009/10 wird außerdem im Halbjahreszeugnis des 4. Schuljahres dokumentiert, ob die Leistungen des Kindes über dem Regelstandard liegen.
Verbindlich zur Feststellung der Leistungen sind an unserer Schule die Schreibprobe am Ende der 1. Klasse (Auswertung durch die Sonderschullehrerin) sowie der Bremer Rechtschreib- und Lesetest des Zentrums für schülerbezogene Beratung am Ende der 2. Klasse, der dort auch ausgewertet wird.
Unterrichtsgestaltung
Die Lehrerinnen treffen abhängig von den zu erreichenden Zielen, Inhalten und konkreten Lernsituationen die Entscheidungen für die Unterrichts- und Sozialformen. Zu diesen Arbeitsmethoden gehören Wochenplanarbeit, Arbeit an Stationen oder in Projekten.
Im Anfangsunterricht wird der Lese- und Schreiblehrgang durch eine Fibel oder ein Erstlesebuch unterstützt. Außerdem werden den Kindern mit Hilfe einer Anlauttabelle alle Buchstaben zur Verfügung gestellt, so dass sich selbstbestimmtes und angeleitetes Schreiben ergänzen können. Die Druckschrift ist die Erstschrift, später kommt eine Schreibschrift, die Vereinfachte Ausgangsschrift (VA) oder die Schulausgangsschrift (SAS) hinzu.
Ab dem 2. Schuljahr setzen wir Sprach- und Lesebücher ein.
Hausaufgaben werden regelmäßig aufgegeben und dienen der Wiederholung und Festigung.
Im Deutschunterricht legen die Lehrerinnen Wert darauf, dass die Schülerinnen und Schüler Lernstrategien und Arbeitstechniken entwickeln, wie fehlerfreies Abschreiben, Arbeit mit dem Wörterbuch und Überarbeiten von Texten. Die Förderung des Zugangs zum Lesen und die Entwicklung und Sicherung von Lesefähigkeit unterstützen wir durch unsere Schulbibliothek und den Leseclub, der als Arbeitsgemeinschaft angeboten wird. Außerdem nehmen die Klassen gerne die Angebote der Stadtbibliothek im Roland – Center an (Autorenlesung, Einführung in die Bibliothek, Zusammenstellung von Bücherkisten ...).
Aufgaben und Ziele
Grundlage des Mathematikunterrichts ist der Bremer Rahmenplan Mathematik des Senators für Bildung und Wissenschaft in der Fassung von 2004/05.
Kinder begegnen beim Erkunden ihrer Umgebung schon vor Schuleintritt mathematische Inhalten. Jedes Kind entwickelt ein individuelles Bild von Mengen, Zahlen, geometrischen Objekten, Größen und Wahrscheinlichkeit.
Diese schon vorhandenen elementaren Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit mathematischen Objekten und Strukturen werden in der Grundschule aufgegriffen, bewusst gemacht, systematisch erweitert und vertieft. Der Mathematikunterricht orientiert sich an den Alltagssituationen und der Umgebung der Schülerinnen und Schüler. Sie sollen ermutigt werden, eigene Lösungen zu finden und auch zu schwierigen Aufgaben alternative und kreative Lösungswege zu suchen. Selbstständiges Arbeiten wird im Mathematikunterricht gefördert.
Am Ende der Grundschulzeit sollen die Schülerinnen und Schüler im Fach Mathematik über ausreichendes Wissen verfügen, um in der weiterführenden Schule erfolgreich weiterlernen zu können. Die dazu erforderlichen Kompetenzen beschreibt der Bremer Rahmenplan Mathematik ausführlich.
Der Fachunterricht Mathematik gliedert sich in vier Themenfelder:
• Form und Veränderung,
• Zahlen und Operationen,
• Größen und Messen,
• Daten und Zufall.
Alle Lerninhalte sind miteinander verknüpft und werden aufeinander aufbauend in jedem Schuljahr thematisiert und weiter vertieft. Eine ausführliche Inhaltsübersicht der einzelnen Jahrgänge kann dem Bremer Rahmenplan Mathematik entnommen werden.
Leistungsermittlung und -bewertung
Die Leistungsermittlung kann in schriftlicher, mündlicher oder auch praktischer Form erfolgen. Bei der Gesamtbewertung wird der Entwicklungsprozess der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt. Leistungsermittlung und –bewertung werden an den zu erwerbenden Handlungskompetenzen ausgerichtet, Voraussetzung dafür ist die Orientierung an Inhalten und Zielen des Faches Mathematik. Auch in diesem Fach wird im Halbjahreszeugnis der 4. Klasse vermerkt, ob die Leistungen der Schülerinnen und Schüler über dem Regelstandard liegen oder nicht.
Unterrichtsgestaltung und Arbeitsformen
Durch Angebote wechselnder Unterrichtsformen regen wir auf unterschiedliche Weisen die individuellen Lernfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler an.
Um die Mathematik und deren Sachzusammenhänge begreifbar zu machen, ist der handelnd entdeckende Unterricht mit Materialien von großer Bedeutung. Lernfreude und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten werden durch Beobachten, Experimentieren, Vergleichen, Vermuten und Argumentieren gestärkt.
Das Üben und Festigen von Fertigkeiten ist im Mathematikunterricht unverzichtbar und nimmt auch in unserer Schule seinen berechtigten Platz ein.
Hausaufgaben werden täglich erteilt. Diese dienen der Übung und Vertiefung der im Unterricht erworbenen Kenntnisse.
Wettbewerbe
Um interessierte Schülerinnen und Schüler weiter zu fördern und zu fordern, nehmen wir an regionalen und überregionalen Wettbewerben (Känguru, Mathematikolympiade) teil, soweit es möglich ist.
Aufgaben und Ziele
Der Sachunterricht hat die Aufgabe, den Kindern Hilfe bei der Erschließung und Mitgestaltung ihrer Lebenswirklichkeit zu geben. Im Rahmen dieser allgemeinen Aufgabenstellung der Grundschule befähigt er sie, sich mit den natürlichen, technischen und sozialen Phänomen der Lebenswirklichkeit und den Beziehungen zwischen ihnen auseinander zu setzen und in geeigneter Form schriftlich darzustellen. Dazu greift der Sachunterricht die Erfahrungen der Kinder auf, erklärt, ergänzt, ordnet sie und bringt sie in schlüssige Zusammenhänge. Zugleich schafft er die Grundlage für weiterführendes Lernen, indem das Interesse von Schülerinnen und Schüler an den verschiedenen Bereichen des Sachunterrichts gefördert wird. Diese Bereiche sind:
• Natur und Leben,
• Technik und Arbeitswelt,
• Raum und Umwelt,
• Mensch und Gemeinschaft,
• Zeit und Kultur.
Die Inhalte und Themenfelder der einzelnen Jahrgangsstufen sind im Bremer Bildungsplan Sachunterricht 2006 aufgelistet. Zwei der dort genannten Themenfelder heben wir an dieser Stelle besonders hervor.
a) Verkehrserziehung
In allen vier Schuljahren werden regelmäßig praktische Übungen zur sicheren Teilnahme am Straßenverkehr – sei es als Fußgänger/in oder Radfahrer/in – durchgeführt. Hierbei arbeiten wir eng mit dem zuständigen Kontaktpolizisten zusammen.
Der Höhepunkt ist im 4. Schuljahr die Radfahrprüfung, die eine theoretische und eine praktische Ausbildung beinhaltet. Die praktische Prüfung findet in der Verkehrswirklichkeit im direkten Schulumfeld statt.
b) Sexualerziehung
Der gesetzliche Erziehungsauftrag der Schulen schließt die Sexualerziehung als einen wichtigen und unverzichtbaren Teil der Gesamterziehung mit ein. Sie soll dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler in Fragen der Sexualität zunehmend Verantwortung für sich und andere übernehmen.
Die Sexualerziehung ist ein Teil des natürlichen und verfassungsgemäß verankerten Erziehungsrechts und der Erziehungspflicht der Eltern. Die Schule und damit alle Lehrerinnen sind im Rahmen ihres gesetzlichen Erziehungsauftrags zur Sexualerziehung verpflichtet. Dieser ergänzt die Erziehung der Eltern in diesem Bereich.
Wir nehmen Bedenken aus kulturellen oder religiösen Gründen ernst, daher wird bei uns dieses Thema sehr sensibel behandelt. Eine Möglichkeit auf Befreiung von diesem Teil des Unterrichts besteht nicht. Die Eltern werden auf einem Elternabend über die jeweiligen Inhalte informiert, so dass sie die jeweils zu behandelnden Themen ggf. mit ihren Kindern vorher und/oder parallel zum Unterricht besprechen können.
Leistungsermittlung und –bewertung
Grundlage für die Beobachtung der Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler und für die Beurteilung des Leistungsstandes im Sachunterricht sind die Tätigkeiten der Schüler im Arbeitsprozess, z. B. die Organisation der eigenen Arbeit, die sach- und situationsgerechte Anwendung von Arbeitsmethoden oder –techniken oder das Problemlösungsverhalten.
Die Leistungsermittlung findet schriftlich, mündlich oder praktisch (u. a.: Aufbau, Durchführung und Dokumentation von Versuchen, Nutzung von Werkzeugen und Messinstrumenten, Anfertigen von Tabellen, Zeichnungen, Collagen und Karten oder der Bau von Modellen) statt.
Unterrichtsgestaltung und Arbeitsformen
Wir legen großen Wert darauf, dass der Unterricht so weit wie möglich durch handelndes Tun geprägt ist. Beobachten, Entdecken und Ausprobieren sind wesentliche Elemente eines Sachunterrichts, der fachbezogene Motivation und Interesse entwickelt und ein Verständnis für konkrete und allgemeine Zusammenhänge ermöglicht.
Die unterschiedlichen Themenbereiche können durch vielfältige Arbeitsmethoden erarbeitet werden.
Der Unterricht soll außerschulische Lernorte grundsätzlich mit einbeziehen, wann und wo immer es möglich ist. Solche Lernorte sind deswegen ein wichtiger Bestandteil des Sachkundeunterrichts, weil sie konkrete Anschauung und unmittelbares Erleben ermöglichen.